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facebook gibt nach?!?

27 Februar 2009 One Comment

Zuerst die uneingeschränkte Datennutzung, jetzt doch ein anderer Kurs: Facebook-Gründer Zuckerberg bittet Facebook-Mitglieder um Entschuldigung – es wäre ein Fehler gewesen, die Nutzerdaten per AGB-Änderung für immer speichern zu wollen. Nun sollen die Mitglieder über neue Regeln mitbestimmen.

Das soziale Netzwerk Facebook will nach der starken Kritik an seiner Datenschutzpolitik die User an zukünftigen Änderungen des Regelwerks beteiligen. Das Netzwerk soll dadurch transparenter und offener werden, so Zuckerberg zur deutschen Presse-Agentur. Grundidee ist, dass die Nutzer über Vorschläge für neue Regeln abstimmen können, wie Zuckerberg im Firmenblog ausführt. Mit einer Beteiligung ab 30 Prozent der aktiven registrierten Facebook-Mitglieder sollen die Ergebnisse bindend sein – Facebook propagiert Vertrauen seinen Nutzern gegenüber. Entscheidungen über neue Produkte werden durch das Management aber weiterhin unabhängig getroffen!

Facebook hatte massive Proteste der Community-Mitglieder ausgelöst, weil sich das soziale Netzwerk mit einer Änderung der Geschäftsbedingungen das Recht zugestand, Daten von Mitgliedern für einen unbegrenzten Zeitraum zu nutzen. Die Geschäftsbedingungen anderer Netzwerke zeigt, dass kaum ein anderer Anbieter solche Ansprüche erhebt. Zuckerberg räumte den Fehler ein. Die Mitglieder haben somit alle Rechte an deren Bildern und anderen Inhalten. Facebook wolle in Zukunft verstärkt auf die Beteiligung der Mietglieder setzen. Solche Überlegungen habe es wohl schon länger gegeben – mit der massiven Kritik wirde das ganze dann stark beschleunigt. Eine Abstimmung soll es zukünftig geben, wenn über 7000 Facebook-Nutzer einen Kommentar zu einer geplanten Regeländerung abgeben. Auch Alternativen sollen vorgeschlagen werden können. Facebook hat insgesamt über 175 Millionen registrierte Mitglieder; da jedoch nicht alle von ihnen tatsächlich den Dienst regelmäßig nutzen, ist es schwer zu sagen, wie viele an einer Abstimmung teilnehmen müssen, damit die Quote von 30 Prozent erreicht ist. Zugleich behält sich das Unternehmen das Recht vor, aus administrativen/rechtlichen Gründen Änderungen auch ohne gepostete Kommentaren vorzunehmen.

War ja klar, dass es solch eine Relativierung gibt!

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